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Winterhände adé – Schöne Hände, die mit exklusiver Pflege der eisigen Kälte trotzen

Was um Himmels Willen sind denn Winterhände? Diese Frage ist oftmals die erste Reaktion auf diesen Begriff. Fragend kreisen die Gedanken meiner Kundinnen um dieses Wort, das zudem im Duden nicht zu finden ist. Was ist nun also eine Winterhand? Soviel sei vorweg verraten: Nichts Bedeutsames, worüber Sie sich mit einer professionellen Handpflege Gedanken machen müssten.

Eine Winterhand macht sich durch eine spröde und riesige Haut bemerkbar, die insbesondere durch den Wechsel zwischen kalter Winter- und trockener Heizungsluft entsteht. Der Wechsel entzieht der Haut dabei Feuchtigkeit und wertvolle Fette, die sie im Sommer glatt und geschmeidig macht. Aber nicht nur die Haut leidet unter den veränderten Luftbedingungen, sondern auch der Nagel. Dieser ist nicht in der Lage, den Feuchtigkeitsverlust eigenständig zu regulieren und das Unglück nimmt seinen Lauf: Er wird spröde, beginnt zu brechen, reißt ein und zu guter Letzt wird er noch stumpf.

Mit einer angepassten Pflege aus hochwertigen Produkten in Verbindung mit leicht anzuwendenden Praxistipps wird auch in der kalten Jahreszeit aus der Winterhand schnell wieder eine Hand, die mit seidenweicher Haut und makellosen Nägeln begeistert.

Geschmeidige Haut im Winter

Die Nagel- und Handpflege wird heute, so wie früher, etwas stiefmütterlich behandelt. Für Gesicht und Körper wird reichlich in die Pflege investiert. Leider zeigt uns die Erfahrung, dass die Hände und die Nägel kaum, zu wenig, oder sogar die falsche Pflege bekommen. Wir legen im Sissi Nails Nagelstudio sehr viel Wert auf eine ausreichende und wertvolle Pflege der folgenden drei Bereiche: Nägel, Haut und, worauf oftmals vergessen wird die Nagelhaut.

Handpflege

Drei Schritte für die optimale Hauptpflege

Schritt 1: Händewaschen mit Pflege

Die Pflege fängt mit dem Händewaschen an. Die Hände nur mit lauwarmem Wasser und natürlicher Seife waschen. Die Seife beinhaltet im besten Fall pflegende Öle, wie z. B. YlangYlang Öl oder Zitronenöl. Damit ist der Aspekt von Schutz und Pflege gleichermaßen berücksichtigt.

Achten Sie darauf, dass die Seife ätherische Öle beinhaltet:

Bei fettiger Haut oder bei schwitzenden Händen: Zitronengrasöl und Patschouli (Zitronengras, Öl und Patschouli Seife)

Für alle anderen Hauttypen aber auch besonders geeignet für reife und müde Haut: Rosengeranienöl

Schritt 2: Handbad

Für die raue und rissige Haut ist ein regelmäßiges Handbad mit Argan- oder Jojobaöl sehr zu empfehlen und wird oft vor dem Schlafengehen gemacht. Tipp: Handbad in Mix mit Honig und Arganöl! Sorgt für eine extra Portion Feuchtigkeit

Schritt 3: Handcreme

Anschließend kann eine reichhaltige Creme aufgetragen werden, die insbesondere in der Nacht ihre pflegende Wirkung umfassend entfaltet. 

Weitere Praxistipps

Trinken: Auf das ausreichende Trinken darf auch im Winter nicht vergessen werden. So kann der Feuchtigkeitsverlust schneller ausgeglichen werden.

Handschuhe: Des Weiteren ist das Tragen von Handschuhen im Winter für die Haut unentbehrlich. Nur zu oft kommen meine Kundinnen mit eiskalten Händen und dadurch begünstigt mit trockener und rissiger Haut ins Studio. Durch den ständigen Wechsel von warm nach kalt und umgekehrt verliert die Haut sehr viel Feuchtigkeit und Fett (Hydro-Lipid Balance) wodurch sie schnell austrocknet. Handschuhe wirken diesem Feuchtigkeitsverlust effektiv entgegen, worauf zu achten ist, dass die Haut in den Handschuhen nicht schwitzt.

Nicht vergessen - Pflege der Nagelhaut

Gepflegte Nagelhaut ist optisch sehr schön und fühlt sich zudem auch sehr gut an. Wir machen ungemein viel über den Tag verteilt mit den Händen und haben Kontakt mit nicht steriler oder schmutziger Umgebung. Die empfindliche Nagelhaut kommt mit Wasser, Putzmittel und weiteren Umweltstoffen in Berührung und leidet unter den bereits adressierten Einflüssen der kalten Jahreszeit. Sie trocknet aus, reißt ein und beginnt zu schmerzen. Schon beginnt das Zupfen und Ziehen an den abstehenden Hautstellen. Neben den optischen Auswirkungen können daraus auch gesundheitliche Probleme entstehen.

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Tipps für die Pflege der empfindlichen Nagelhaut

Tipp 1: Pflege mit Creme & Öl

Im Vordergrund steht die Versorgung der Nagelhaut mit Feuchtigkeit, wodurch diese glatt und geschmeidig bleibt. Dafür eignen sich reichhaltige Nagelpflegecremes oder Nagelöle. Für besonders rissige und trockene Nagelhaut empfiehlt sich eine intensive Nagelhautpflege mit spezielle Salben, Ölen und Cremen.

Handcreme und Öle können zudem vermischt und gesamtheitlich zur Pflege angewandt werden. Kamille besitzt hierfür z.B. eine beruhigende, Teebaumöl eine antiseptische Wirkung. Zur Pflege eignen sich weiters Mandel- oder Kokosöl.

Tipp 2: Der richtige Umgang mit der Nagelhaut

Prinzipiell gilt: Die Nagelhaut wird nie geschnitten sondern nur zurückgeschoben. Sollte die Nagelhaut über den Nagel gewachsen sein und Zurückschiebenen keine Lösung mehr darstellt, so ist das Schneiden der Nagelhaut uns, den ExpertInnen, im Sissi Nails Nagelstudio, zu überlassen. Das heißt: Zuhause wird nicht geschnitten, nur zurückgeschoben, denn die Keime und Erreger nisten sich sehr schnell an der geschnittenen Stelle unter der Nagelhaut ein und können sich vermehren. Eine böse Entzündung der Nagelhaut oder/und des Nagelbetts kann die Folge sein.

Tipp 3: Nagelhaut zurückschieben

Bevor Sie die Nagelhaut zurückschieben, sollte eine Woche zuvor mit der vorbereitenden Pflege (Tipp 1) begonnen werden. Zu Beginn wird ein Bad mit wertvollem Öl und lauwarmen Wasser empfohlen. Wenn die Haut schön weich ist, wird sie behutsam mit einem Rosenholzstäbchen zurückgeschoben. Als Abschluss wird eine Pflegecreme einmassiert.

Für das vorbereitende Bad eignen sich beispielsweise Zitrone und Lavendel-Öl als pflegenden Zusatz. Der Zitronensaft wirkt leicht antiseptisch und das Lavendel-Öl spendet viel Feuchtigkeit. Lauwarmes Wasser mit dem Saft einer halben Zitrone und ein paar Tropfen Öl vermengen und fertig ist das Pflegebad.

Makellose Nägel in der kalten Jahreszeit

Nicht nur die sensible Haut an den Händen leidet unter dem kalten Winterwetter, sondern auch die Nägel. Neben den Umwelteinflüssen ist das langsamere Nachwachsen der Nägel im Winter ein Grund für „schlechte Nägel“. Der Nagel erneuert sich langsamer als in der warmen Jahreszeit, wodurch die vorhandene Nagelplatte mehr und vor allem länger beansprucht wird. Mit einer hochwertigen Nagelpflege kann diesen Herausforderungen jedoch erfolgreich entgegengetreten werden.

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Wertvolle Tipps für die optimale Nagelpflege

Tipp 1: Händewaschen mit Pflege

Bitte sorgfältig Händewaschen, jedoch nicht übertrieben oft. Nägel werden durch das viele Wasser sehr weich und können schneller brechen. Es können pflegende Zusätze verwendet werden (siehe Handpflege).

Tipp 2: Nägel mit Feile kürzen

Das Kürzen der Nägel findet niemals mit der Schere statt, da diese splittern oder abbrechen begünstigt. Wir bei Sissi Nails kürzen die Nägel mit einer Glasfeile, die u.a. mit folgenden Vorteilen punktet: Während die aufgetragene Körnung bei Sandblatt- oder Saphierfeilen bei der Benutzung langsam abgetragen wird, besteht eine Glasfeile aus gehärtetem und mit Säure behandeltem Glas. Die Nägel werden mit einer Glasfeile nicht angeraut und reißen dadurch so gut wie nicht ein. Insbesondere brüchige Nägel lassen sich mit dieser Feile schonend kürzen.

Tipp 3: Nicht zu kurz

Oftmals werden die Nägel zu kurz geschnitten. Der Nagel hat vor allem eine Schutzfunktion: Er schützt das Häutchen unter dem Nagel (das Hyponychium) und die Fingerkuppe. Daher wird geraten, die Nägel entweder gleich lang wie die Fingerkuppe zu belassen oder die Nägel etwas länger wie die Fingerkuppe zu tragen.

Tipp 4: Nagellack schützt & pflegt

Das Lackieren der Nägel darf auch als eine weitere Maßnahme zum Schutz und zur Versorgung der Nägel gesehen werden. Hier ist besonders auf die Qualität und auf die Eigenschaften der Lacks zu achten. Wir unterscheiden zwischen Nagelpflegelack (auch BB Lack genannt) und Farblack. BB Lack enthält pflegende Proteine für die Regeneration und zum Schutz. Das enthaltene Calcium sowie weitere Mineralstoffe fördern das Wachstum und die Widerstandskraft der Nägel. Bei BB Lack ist in jedem Fall auf qualitätsgeprüfte Produkte zu achten. BB-Lack ist zudem als Unterschicht für eine weitere Schicht Farblack geeignet.

Weitere Praxistipps

Verfärbungen der Nägel vermeiden: Hierfür empfiehlt sich das Auftragen von Base Coat. Dieser schützt die Farbpigmente des Nagellacks gegen winterliche Umwelteinflüsse, die Verfärbungen begünstigen.

Wir lieben schöne Hände - besonders die von Ihnen!

Die Hand- und Nagelpflege ist besonders im Winter enorm wichtig. Jede Hand ist individuell, weshalb wir Ihnen eine professionelle Beratung in unserem Sissi Nails Nagelstudio ans Herz legen möchten. Mit unserer langjährigen Expertise vermeiden wir schon im Vorfeld die unangenehmen Auswirkungen einer Winterhand oder verleihen Ihren Händen- falls es schon passiert ist, wieder ein frisches und jugendliches Aussehen.

Buchen Sie online Ihren kostenlosen Handpflege Beratungstermin. Ich freue mich auf Sie!

Gerne können wir die Handpflege Beratung auch online über einen Videocall durchführen. Dazu einfach einen Termin vereinbaren und wir besprechen dazu alle Details. 

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